InSol – Es geht heiter weiter

Jun,2020

Es kam so lange nichts neues mehr von mir. Bedingt durch meinen Umzug, Abendschule und dem Aufbauen diverser PAX-Schränke, hatte ich keine Lust gehabt, den Blog zu pflegen.

Ich bin wieder da…

Und zu den heutigen Zeiten darf man sogar sagen : „Ich bin immer noch da„…
Auch an mir und der InSol geht die momentane Situation nicht spurlos vorbei. Die derzeitige Situation zeigt, wie wichtig es ist, zuverlässige und gute Partner zu haben. Daher versuche ich für meine Partner genauso zuverlässig und „gut“ zu sein, wie sie für mich. Durchalten!
Ich bin froh, mich in den Positionen als Admin, Consultant, Key Accounter und Fee für Alles voll entfalten zu können.
Gut ist, dass die IT nicht schläft und mehr denn jeher gefordert und hoffentlich auch gefördert wird…
Legen wir also gemeinsam los…

Ich suche einen weiteren Partner!

Ein wenig Eigenwerbung – ich suche ab den 01.08. einen weiteren Partner, bei dem ich mich entfalten und sein Business voran bringen kann. Für ca. 8 – 12 Stunden die Woche. Warum der 01.08?
Weil ich dann die letzten Prüfungen für meinen Wirtschaftsfachwirt geschrieben habe und (mehr) Zeit haben sollte, mich der Arbeit zu widmen. Daher suche ich einen Mittelständler, der gutes Consulting zu schätzen weiß und sowohl Lust, als auch Bedarf hat, ein konstruktives Miteinander aufzubauen. Wenn ihr Unternehmen kennt, die Bedarf haben könnten, meldet euch gerne.
So genug mit der Werbung, kommen wir zu dem technischen Teil des Blogs.

Was ich so treibe…

Vorne weg: Ich unterliege natürlich diversen Schweigepflichten, denen ich nachkommen möchte und muss. So kann ich nicht immer im Detail berichten, was ich eigentlich gerade mache und was nicht. Einige meiner Partner sehen das lockerer als andere und das respektiere ich!

Ich habe bei einem meiner Partner eine sehr pflegeaufwändige Arbeit durchgeführt, die man nicht skripten kann. Ich höre schon die Powershell-Fanboys aus den Ecken rufen „Natürlich geht das. Hättest du“… glaubt mir „hätte hätte Powershell-Kette“.
Schön durchklickern diversester Berechtigungen und Verschachtelungen von Domänengruppen im Microsoft Umfeld, um ein gutes (und sehr enges) Berechtigungskonzept umzusetzen, dass seines gleichen sucht! Hut ab, dass das so konsequent gelebt wird.
Es gibt nichts schlimmeres als gute Ideen, die aufgegriffen und mittendrin fallengelassen werden oder den IT-tot erfahren. Und da das Leben nicht nur aus 1 und 0 besteht, muss man auch mal Zähne zusammenbeißen und abliefern.

Bei einem anderen Partner bin ich momentan bei dem Austausch seiner gesamten Infrastruktur involviert. Hier geht mir technisch-emotional natürlich das Herz auf! Dazu darf und möchte ich aber leider nicht viel Berichten. Ich bin gespannt, wie gut das Projekt verläuft.

Außerdem habe ich vor 3 Wochen spontan einen Anruf von einem IT-Leiter erhalten, die Probleme in deren DataCore / VMware Umgebung hatten. Nachdem ich mich ein wenig umgeschaut und gepiekst habe, jedoch keine signifikante Lösung bieten konnte, habe ich ein Herstellerticket aufgemacht. Wer oder war am Ende Schuld? Ein stumpfer Gbic 😀 Bevor die meisten Google anhauen – Gbic ist ein kleines, gemeines und neuerdings auch doofes Teil, was Signale umwandelt.

Was mir häufiger nun in die Finger kam, waren diverseste Versionsupgrades im Veeam Backup & Replication und VMware Umfeld. Da Veeam die aktuellste VMware Version nun supportet, kamen einige Anfragen bei mir an, ob ich das nicht durchführen könnte – klar kann ich das!
Natürlich muss ich dazu erwähnen, dass ich mein Partner in der Regel diesbezüglich auch aktuell halte und ihnen das anbiete. So kann man sich hinsetzten und mühselig die kritischen Sicherheitslücken in der VMware 6.x Version wegpatchen oder, wenn möglich, direkt auf die v7 springen.

So wurden eine Handvoll Systeme von mir hochgepatcht. Das mach ich (zum Glück) nicht mehr täglich. Es ist eine eher ruhige Arbeit. Ich nutze die Lücken dann in der Regel, um links und rechts paar Sachen in der Umgebung zu kontrollieren und zu fixen oder auch zu melden. Ich habe nicht in jeder von mir betreuten Umgebung die Hoheit über die Infrastruktur-Systeme.
Bei einem meiner Kunden habe ich das genutzt, um die Admins vor Ort ein wenig zu unterweisen und Erfahrungswerte von mir zu vermitteln. Angefangen von

  • Das Vorhaben intern kommunizieren
  • diversen Kontrollen im Soft- und Hardwarebereich
  • Prüfen, ob die gesamte Umgebung fehlerfrei läuft
  • Kompatibilitäten prüfen und ggf. herstellen
  • Probleme beseitigen
  • Diverse Sicherungen durchführen
  • usw. usw. usw.

Das summiert sich. Wenn man wie ich bei einigen Kunden in vielen Bereichen unterstützt, meint man immer alles zu wissen. Trotzdem kontrolliere ich diverse Sachen, bevor ich loslege.
So war es auch dieses Mal besser, denn hätte ich die Umgebung geupgradet, wäre mir erst im nachhinein aufgefallen, dass der VMware Support ausgelaufen ist. Ist mir tatsächlich untergegangen, den IT-Leiter vorher zu informieren. Bedeutet, man kann kein Lizenz Upgrade auf die Version 7 im VMware Portal durchführen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Was steht an ? Urlaub !!!

Urlaub als Selbstständiger? Unbedingt!
Ich nutzte den Urlaub um meine Lerndefizite in der Schule auszugleichen und mich auf die Prüfungen vorzubereiten. Wirtschaftliches bla bla bla ist ein echter Abschaltsegen und dümmer wird man davon auch nicht.
Nichts desto trotz stehen einige spannende Themen an, in denen ich noch vorher aktiv werden möchte.
Abgesehen vom Umbau der Infrastruktur bei einem meiner Partner, hat ein anderer angefragt, ein CA-Konstrukt aufzusetzen.
Glaubt mir, eine CA aufsetzten bekommt ein dressierter Affe hin. (Darf ich das so schrieben? Ja ich darf!)
Die Kunst ist es, vorher zu überlegen „was möchte ich damit erreichen“ und wozu benötige ich es. Es sollte gut durchdacht und umgesetzt werden.
Ich habe CA’s bei Kunden von mir vorgefunden, die – nichts – machen, außer CPU, RAM und HDD zu konsumieren. Finde ich ein wenig unsexy. Fällt in die Rubrik „nett gemeint, schlecht gemacht“.

Dann werde ich mich mal ran machen und einen weiteren Partner suchen. Stichwort hier ist Vertrieb. Auch diese Welt muss ich abdecken, da ich niemanden habe, der mir Kunden oder Projekte schenkt und ich nicht viel von den Freelancer-Projekten halte.
Ich bin zwar auf diversen Freelancer-Portalen gelistet und erhalte dort immer automatische Benachrichtigungen. Die meisten der Projekte (> 98%) sehen dort gleich aus: Projektdauer 4 – 6 Monate, in Vollzeit und Scheuklappen auf und bloß nicht nach links und rechts gucken. Da ich aber ein kleines Partner-Konstrukt mühselig aufgebaut habe, kann und möchte ich nicht solche Tätigkeiten übernehmen.
Und wenn jemand denkt, es wird einem was geschenkt, dann irrt er sich. Auch als Freelancer in der IT wird einem nichts geschenkt.

Zu guter Letzt steige ich noch auf den Zug der Elektromobilität auf und muss mich mit Rechten und Pflichten auseinandersetzten, die man als Elektro-Fahrer hat. Jemanden bei der BAFA zu erreichen ist genauso ein Glückspiel, wie von einigen IT-Kollegen eine E-Mail-Antwort zu bekommen 😉 Grüße an die kommunikationsgehemmten Kollegen da draußen.

Bleibt gesund und munter, meldet euch gerne, wenn ihr jemanden kennen solltet der Unterstützung im IT Umfeld braucht. Und gebt wie immer verrücktes Feedback.