Jahresende und Rückblick

Dez,2020

Noch ein Blog von ihm… Ich versuche es mal kürzer! Versprochen!
Das Jahresende kommt näher. Wir lassen alle ein chaotisches, unberechenbares und für viele ein, scheinbar, negatives Jahr 2020 hinter uns.

Umso mehr möchte ich die Chance nutzen und mich bei meinen Partnern & Kunden & Befürwortern bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, einen halbwegs verwirrten und verirrten Freelancer wie mich in dem Umfang zu unter/stützen. Schon gar nicht in einer solchen wirtschaftlich schwierigen Phase, wie es 2020 der Fall war. Ihr erlaubt es mir, mit meinem kleinen Unternehmen weiter zu machen.

!!! Danke euch – Ihr seid die Besten !!!

Erinnern wir uns, was meine Intention mit der Individual Solutions war: Gemeinsam, mit wenigen Partnern, viel erreichen.
Ich denke, das haben wir ein stückweit dieses Jahr hinbekommen.
Ohne euch müsste ich zwar nicht teilweise 16 Stunden pro Tag verfügbar sein, hätte ab und an mal Urlaub oder freie Tage und einen längeren Schlaf. Kein Herzrasen, wenn bei zwei Partner gleichzeitig Sachen ausfallen und explodieren. Außerdem hätte ich noch vollstes lockiges Haar und keine Falten. Aber wer will das schon? So wie es ist, ist es in Ordnung!

Wer Erwartungen hat, kann enttäuscht werden…

Von der Kehrseite berichte ich, in meiner mehr als charmanten Art und Weise, gerne wieder.
Die teils „lustigen“ Sprüche über „InSol’venz“ ignoriere ich mittlerweile gänzlich. Ich bin abgehärtet durch allerlei Wortspiele mit meinem Nachnamen „Brandt“, wie den zeitlosen Klassiker „Brand’schutzdecke“… Es gibt auch noch „Brandy, da‘ Sugar-Candy“… Aber genug davon.
Zu der Kehrseite in 2020 gehörte, zum Glück nur vereinzelt, Hohn und Spott, den man erntet. Da ich einiges öffentlich publiziere, was ich wie mache und was nicht, fühlen sich einige eingeladen, alles durch den Kakao zu ziehen oder auch dumme Kommentare abzugeben.
Teile ich meine Infos über das Produkt A – gibt es welche die einfach schreiben „Mach doch B – A ist nicht so geil“… Dass sie weder den Bedarf, Grund oder Wunsch des Kunden wissen, spielt dabei natürlich keinerlei Rolle.
Erlange ich eine Partnerschaft oder Zertifizierung, wird es klein geredet. Dass ich für 5 Tage Schulung im Schnitt ca. 2000 € auf den Tisch lege und in der Zeit kein Geld verdienen kann, sehen die Menschen nicht, möchten sie aber auch nicht. Dass ich im Hinterkopf dabei verfolge, die Kundenbedürfnisse zu erkennen und zu helfen, kann ich denen nicht mal erklären, weil es sie schlichtweg nicht interessiert. Zum Glück sind es nur wenige, die so sind.

Andere Story: Ich habe in meinem Netzwerk (persönlich / Xing / LinkedIN / Whatsapp / whatever) viele Gestalten, Bekannte, Kunden, Kollegen und Freunde. Die Anzahl derjenigen, die mich von sich aus unterstützten, geht hingegen Richtung 0. „Darf er das schreiben?“ Darf ich, mach ich!
Wer sind die, die mir weiterhelfen? Steht 2-3 Absätze weiter oben. Meine Partner & Kunden & Befürworter.
Es gibt echt Verrückte, die mich dieses Jahr an andere Firmen weiterempfohlen haben – hoffentlich wissend, dass ich dann weniger bei Ihnen arbeiten kann. Die, die mich zugeworfen haben mit Aufgaben und Projekten, mir eine Referenz ausgestellt oder genehmigt haben. Solche die sagen „Kevin, ich kenn da jemanden, vielleicht ist es was für dich“ oder „ich habe mit unserem Geschäftsführer über dich gesprochen – unsere Zusammenarbeit ist fruchtbar. Wie sieht es mit 2021 aus?“. Ich glaube ein paar von denen könnte ich „InSol-Auto-Fähnchen“ bereitstellen und die würden das Ding an ihr Autofenster klemmen und damit durch Hamburg fahren, mich eingeschlossen.
Aber auch einfach die, die mal nicht nur mosern, wenn Sie sich durch einen zähen Blogeintrag von mir durchkauen oder mir normal geschrieben haben und fragten, wie es als Freelancer in einer solchen Zeit läuft! Das sind Stützen und Hilfen. Ich danke euch, nochmals !!!

Vor meiner Selbstständigkeit, also vor ~ 1,5 Jahren, habe ich gedacht, dass es Leute gibt, die meinen Blog-Link einfach mal teilen, Oder von sich aus fragen: „Kevin, kann ich über mein Netzwerk etwas antriggern, damit du vielleicht skalieren kannst?“. Wie die Überschrift schon beschreibt. Wenn man Erwartungen hat, kann man enttäuscht werden. Es ist – und das ist das Gute daran – nun auch nicht so negativ, wie es vermutlich rüberkommt. Mit dem letzten Blog zusammen informiere ich aber mal gerne über eine andere Sichtweise der Selbstständigkeit.

Vielleicht denkt der ein oder andere über den Senf, den ich hier schreibe, mal nach. Wir leben in einer Welt, in der man auch mal geben darf und definitiv sollte. Wo es nicht immer nur „Zug um Zug“ geht, sondern auch mal von sich aus was kommen darf. Natürlich bin ich auch nicht perfekt, ich versuche aber Leute untereinander zu verbinden, Mehrwerte zu schaffen oder Informationen zu pushen, und sei es nur durch ein Däumchen auf Xing oder LinkedIn.
Insgesamt war es für mich ein lehrreiches Jahr, in dem ich viel für meinen weiteren Weg mitgenommen habe.

Nun habe ich genug den vorweihnachtlichen Moralapostel gespielt – habt hinreißende Tage mit euren Liebsten. Genießt Speis und Trank. Bleibt gesund, in der Hoffnung, dass wir es bald geschafft haben und weitestgehend zur Normalität zurückkehren können.
Einen guten Rutsch und erfolgreichen Start in das Jahr 2021.

! ! ! Danke euch für 2020 ! ! !

Euer Dagobert… 😉